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FDM Technologie
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Schmelzschichtverfahren

FDM 3D-Drucker für professionelle und industrielle Anwendungen

FDM-Drucker schmelzen thermoplastisches Filament und bauen Bauteile Schicht für Schicht auf — von Prototypen über Funktionsteile bis zu Großformatbauteilen in Kubikmetergröße. Bei BFI 3D erhalten Sie professionelle und industrielle FDM-Systeme von CreatBot und Intamsys, abgestimmt auf Material, Bauvolumen und Anwendung. Weiter unten stellen wir die verfügbaren Drucker vor und erklären Verfahren, Materialien, Vergleiche und Auswahl.

Das Verfahren

Wie funktioniert FDM-Druck?

Beim FDM-Verfahren (Fused Deposition Modeling) wird ein thermoplastisches Filament — ein Kunststofffaden auf einer Spule — durch eine beheizte Düse geführt und verflüssigt. Die Düse bewegt sich präzise über eine Bauplattform und trägt das geschmolzene Material in dünnen Bahnen auf.

Schicht für Schicht wächst das Bauteil von unten nach oben. Jede neue Schicht verschmilzt mit der darunter liegenden durch die Restwärme und den Schmelzdruck — so entstehen mechanisch verbundene, isotrope Strukturen.

Überhänge über ca. 45° benötigen Stützmaterialien, die nach dem Druck entfernt werden. Bei Dual-Extruder-Systemen kann lösliches Stützmaterial (z.B. PVA oder HIPS) verwendet werden, das sich in Wasser auflöst.

FDM Druck Verfahren Animation
Vorteile

Was zeichnet FDM aus?

Größte Materialauswahl

Von PLA bis PEEK — über 50 verschiedene Materialklassen mit FDM verarbeitbar. Keine andere Technologie bietet so viel Vielfalt.

Großformat-Champion

Bauvolumina bis 1.000×1.000×1.000 mm (CreatBot D1000). Teile in Originalgröße, keine Segmentierung nötig.

Kosteneffizient

Günstigste Materialkosten aller 3D-Druckverfahren. PLA ab 15 €/kg, PETG ab 20 €/kg — sehr wirtschaftlich für Prototypen und Kleinserien.

Offene Materialsysteme

Viele FDM-Systeme unterstützen Materialien von Drittanbietern — maximale Flexibilität und keine Herstellerbindung.

Hochtemperatur möglich

Spezialdrucke mit PEEK, PEI (ULTEM) und PPSU für Medizin, Luft- und Raumfahrt — Einsatztemperaturen bis 250°C.

Bewährt in der Industrie

Seit über 30 Jahren in Produktion. Tausende Industrieinstallationen weltweit, validiert von NASA, Boeing, Automotive-OEMs.

FDM im Vergleich mit anderen Verfahren

MerkmalFDM ✓SLASLSCarbon FDM
Materialauswahl★★★★★★★★☆☆★★☆☆☆★★☆☆☆
Bauvolumen★★★★★★★★☆☆★★☆☆☆★★★☆☆
Oberflächenqualität★★☆☆☆★★★★★★★★☆☆★★★☆☆
Materialkosten★★★★★★★☆☆☆★★☆☆☆★★★☆☆
Investitionskosten★★★★☆★★★☆☆★★☆☆☆★★★☆☆
Hochtemperatur (PEEK)★★★★★★☆☆☆☆★☆☆☆☆★★☆☆☆
Geometriefreiheit★★★☆☆★★★★☆★★★★★★★★☆☆
* Subjektive Bewertung nach Kategorien. ★★★★★ = sehr gut / sehr hoch. Details auf Anfrage.
Materialien

Verarbeitbare Materialien mit FDM

Von Standard-PLA für einfache Prototypen bis hin zu PEEK für biokompatible Implantate — FDM bietet die größte Materialauswahl aller 3D-Druckverfahren.

PLA
185–230°C
Prototypen, Modelle
PETG
230–250°C
UV-beständig, Funktionsteile
ABS
220–260°C
Hitzebeständig bis 105°C
ASA
240–260°C
Außeneinsatz, UV-stabil
Nylon PA12
240–270°C
Flexible Funktionsteile
TPU/TPE
210–230°C
Elastisch, Dichtungen
PC
270–310°C
Transparent, sehr steif
PEEK
380–420°C
Medizin, Aerospace, 250°C
PEI (ULTEM)
360–400°C
FAA-konform, FST, Aerospace
PPSU
380–400°C
Autoklavierbar, Medizin
ABS-CF
240–260°C
Carbonfaser-verstärkt, steif
Nylon-CF
250–270°C
Hochfest, leicht
FAQ

Häufige Fragen zu FDM

Weitere 3D-Druckverfahren im Vergleich

Jedes Verfahren hat seine Stärken. Vergleichen Sie die Technologien direkt, finden Sie das passende System oder lassen Sie sich unverbindlich beraten.

Beratung

Welcher FDM-Drucker ist der richtige für Sie?

Von Großformat bis Hochtemperatur: Wir analysieren Ihre Anforderungen und finden den optimalen FDM-Drucker. Kostenlos und unverbindlich.